Konzeptionierung und Durchführung von Workshops

Hochschulen können Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten und zum Projektmanagement sowie Interkulturelle Kompetenz und frauenspezifische Angebote buchen oder die Forscherei damit beauftragen, für verwandte Themen ein Konzept auszuarbeiten und zu realisieren. Fragen Sie mich als Dozentin an, ich erstelle Ihnen gern nach einem telefonischen Vorgespräch ein Angebot.

Wissenschaftliches Arbeiten

Projektmanagement

Interkulturelle Kompetenz

Frauenspezifische Seminare

Gute Praxis wissenschaftlichen Arbeitens. Methodenwerkstatt und Wissenschaftscoaching für Promovierende mit FH-Abschluss.

Dieses Seminar widmet sich zwei Themenfeldern des wissenschaftlichen Arbeitens: den wissenschaftlichen Qualitätskriterien sowie dem Aufbau einer plausiblen Argumentation. Die Besonderheit besteht darin, dass nicht nur abstraktes Wissen vermittelt wird, sondern dass die Doktorarbeiten der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Die Theorie transferieren die Teilnehmenden – beraten von der Dozentin sowie den anderen Teilnehmenden – während des Workshops in die eigenen Arbeiten. Neben der Vermittlung von Arbeitstechniken geht es um die Reflexion der Akademie als kulturelles System. Die Teilnehmenden eignen sich Kontextwissen an und erhalten Einsicht in die Spielregeln, z.B. den akademischen Bluff. Die Forscherei verfügt über Erfahrungen mit einer großen Bandbreite an Fächern und Disziplinen, darunter neben den kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen auch ingenieur- sowie naturwissenschaftliche Fachdisziplinen.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Methodenwerkstatt.

Schreibwerkstatt und Wissenschaftscoaching für internationale Studierende (in Zusammenarbeit mit Nadja Fügert, Dozentin für Deutsch als Fremd-/ Wissenschaftssprache)

Aus unserer Arbeit mit internationalen Studierenden wissen wir: Als Neuankömmlinge im bundesdeutschen Hochschulsystem können sie viele Beobachtungen, die sie in ihrem Unialltag machen, nicht einordnen. Das, was sie erleben, steht in deutlichem Kontrast zu dem, was sie aus ihrem Herkunftsland gewohnt sind. Auch sind jene damit überfordert, einen eigenen Standpunkt zu formulieren, in deren bisheriger Ausbildung es eher um die Wiedergabe dessen ging, was wissenschaftliche Autoritäten formulierten.

Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, trainieren die Teilnehmer_innen in diesem Workshop nicht nur das Deutsche als Wissenschaftssprache und erhalten Unterstützung beim Konzipieren und Schreiben ihrer Hausarbeiten und Qualifikationsarbeiten. Viel mehr spielt die Vermittlung kulturspezifischen Wissens über die Gepflogenheiten an den bundesdeutschen Hochschulen eine zentrale Rolle.

Die letzte Hürde souverän nehmen. Ein Disputationstraining

Die Verteidigung der Dissertation ist die letzte Hürde vor der Verleihung des Doktortitels (abgesehen von der Veröffentlichung) – ein Hindernis, das viele Prüfungskandidat_innen einschüchtert. Die Sorgen, Befürchtungen, Versagensängste werden kleiner, wenn man weiß, was eine_n erwartet, wenn man sich also über Anforderungen und Stellenwert der Prüfung informiert und sich die Prüfungssituation vor Augen stellt.

Im Workshop finden wir Antworten auf die folgenden Fragen: Was ist eine Disputation und wie läuft sie ab? Worauf kommt es bei der Disputation an? Wie bestehe ich die Disputation erfolgreich?

Wir beschäftigen uns mit den formalen Regelungen ebenso wie mit den ungeschriebenen Spielregeln und erarbeiten Strategien für Vorbereitung, Präsentation und Diskussion. In Prüfungssimulationen kann der Umgang mit verunsichernden Situationen in der Prüfung (z.B. schwierige Fragen, persönliche Angriffe) ausprobiert werden.

Hier finden Sie ausführliche ausführliche Informationen zum Disputationstraining.

Methodenwerkstatt ethnografisches Schreiben (in Zusammenarbeit mit Dr. Almut Sülzle, Kulturwissenschaftlerin)

In der Werkstatt werden die Arbeitsprozesse von Feldforschenden rekonstruiert und die Forschungshaltung sowie methodische und methodologische Probleme ethnografischer Forschung reflektiert, die Teilnehmenden dazu angeleitet, selbst ethnografische Texte zu produzieren und die Prozesse von Dateninterpretation und Textproduktion beleuchtet. U.a. diese Fragen sollen beantwortet werden: Worum geht es in Ethnografien und was unterscheidet sie von anderen wissenschaftlichen Texten? Wie kann die Analyse der gesellschaftlichen Machtverhältnisse Eingang in die Forschung finden und was bedeutet das konkret für das ethnografische Schreiben? Wie werden Feldtagebuchnotizen und andere unaufbereitete Daten zu publizierbaren Texten? Wovon leben ethnografische Texte und welcher Stilelemente bedient sie sich? Wie kann die Qualität der Interpretationen sichergestellt und damit den Standards wissenschaftlichen Arbeitens (insbesondere der intersubjektiven Überprüfbarkeit) entsprochen werden? Wie macht sich die Feldforscherin im fertigen Text sichtbar?

Autonomie in anwendungsbezogenen Forschungsverbünden?! Tragfähige Arbeitsbündnisse gestalten

Nachwuchswissenschaftler_innen, die in einem anwendungsbezogenen Verbundvorhaben promovieren, bewegen sich in einer Gemengelage von Interessen verschiedener Instanzen: Der industrielle Praxispartner z.B. fordert eine schnelle Lösung und will, dass deren Erarbeitung keine betrieblichen Ressourcen bindet. Die Gutachter_innen bewerten die Doktorarbeit nach wissenschaftsimmanenten Kriterien. Und die Promovierenden selbst wollen in absehbarer Zeit, mit realistischem Kräfteeinsatz, einen Doktortitel erlangen und ein Projekt umsetzen, hinter dem sie selbst stehen können.

In anderen Forschungsvorhaben gibt es üblicherweise eine Koordinationsstelle. Die zentrale und sehr aufwändige Aufgabe dieser Koordination besteht darin, zwischen den – häufig widersprüchlichen – Interessen der beteiligten Instanzen zu vermitteln, Verbindlichkeit herzustellen und den Prozess fachlich wie kommunikativ zu steuern. In den beschriebenen Arbeitszusammenhängen müssen das die Promovierenden selbst leisten, woraus eine vom System produzierte Überforderung resultieren kann.

Im Workshop geht es darum, dieser Überforderung entgegen zu wirken und Strategien auszuarbeiten, die die eigene Handlungsfähigkeit (wieder-)herstellen, behaupten bzw. ausweiten. Voraussetzung dafür ist ein vertieftes Verständnis des Systems, in das man als Doktorand_in eingebunden ist. Die Netzwerkanalyse stellt ein geeignetes Instrumentarium zur Verfügung. Vermittelt werden deren Grundlagen, der Praxistransfer erfolgt mittels Fallbeispielen aus der Gruppe.

Förderanträge durchbringen. Ein Workshop zu Projektentwicklung und Antragserstellung

Drittmittel einzuwerben, gehört zu den Aufgaben vieler Hochqualifizierter, in Wissenschaft wie Wirtschaft. Die Anforderungen sind komplex: Ein tragfähiges Projekt ist zu entwickeln, dieses muss in die Antragslogik überführt werden. Wichtig ist, Ausschreibungen gänzlich zu durchdringen. Kenntnisse der Förderlandschaft (EU, Bund, Länder) sind ebenso unverzichtbar wie Fertigkeiten in Kalkulation und Vernetzung mit Partnern. Zudem müssen Gender Mainstreaming und Nachhaltigkeit adäquat berücksichtigt werden.

Um all diese Aspekte geht es in diesem Workshop. Dabei dient die Frage als roter Faden, wie man die eigenen Handlungsspielräume gekonnt ausschöpft, um die aufwändig erarbeiteten Anträge durchzubringen.

Verstehen und verstanden werden. Interkulturelles Training für Menschen in Lehrberufen (in Zusammenarbeit mit Isabel Haber, Ethnologin und Trainerin)

2011 waren zum ersten Mal mehr als 250.000 internationale Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben – das sind 11 Prozent aller Studierenden. Deutschland ist – nach den USA, Großbritannien und Australien – das viertwichtigste Gastland für Studierende aus dem Ausland.

In der Lehrtätigkeit interkulturelle Perspektiven zu berücksichtigen ist zentral, das zeigen Befragungen internationaler Studierender: Viele sind irritiert über die Gepflogenheiten an deutschen Hochschulen, sie finden sich schwer in den Studienalltag ein und klagen über mangelnde Unterstützung durch das Lehrpersonal. Deren Studienerfolg hängt u.a. davon ab, wie Lehrende sensibilisiert sind für die Belange internationaler Studierender.

In diesem dreigeteilten Seminar erwerben an der Hochschule Tätige interkulturelle Kompetenzen. Der eintägige Einführungsworkshop verbessert die Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit in interkulturellen Interaktionen. Es werden bewährte Interaktionstechniken eingeübt und Dokumentations- und Reflexionsmethoden für den Lehralltag vermittelt. Mit Hilfe von Vergleichen werden zudem die kulturellen Spezifika des bundesdeutschen Hochschulsystems verdeutlicht. Eine sechswöchige Praxisphase dient der Erprobung des Erlernten und der Erstellung von Falldokumentationen. Diese Phase wird mittels individuellem Online-Coaching begleitet. Die Teilnehmenden analysieren und reflektieren ihre Erfahrungen in einem abschließenden eintägigen Präsenz-Workshop.

Bewerbungstraining für Einwanderinnen und Einwanderer (in Zusammenarbeit mit Nadja Fügert, Dozentin für Deutsch als Fremd-/ Wissenschaftssprache)

Das Bewerbungstraining richtet sich an Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationserfahrung, die folgende Interessen haben: ihre bisherigen positiven und negativen Erfahrungen mit der Stellensuche auszuwerten, die Anforderungen an zeitgemäße Bewerbungsunterlagen hierzulande kennen zu lernen und gekonnt umzusetzen, die eigenen Stärken und Fähigkeiten (z.B. im Hinblick auf Einwanderung und Neuorientierung, Sprachkenntnisse, Bikulturalität) bewusst zu machen und mitzuteilen, sich adäquate sprachliche Mittel zur Präsentation von Lebenslauf und Qualifikationen anzueignen, jene gesellschaftspolitischen Gegebenheiten zu diskutieren, die sich benachteiligtend für die Kursteilnehmer_innen auswirken können.

Der Kurs basiert auf dem erfolgreichen Lehrwerk „Bewerbungstraining“ (Klett-Verlag) sowie auf der dazu gehörigen Lehrerhandreichung, die Dr. Ulrike A. Richter und Nadja Fügert 2009 veröffentlichten. Das Autorinnen-Duo kann sowohl für Bewerbungstrainings, als auch für Multiplikatorenfortbildungen gebucht werden. Lesen Sie hier eine Rezension des Bewerbungstrainings.

Fuß fassen und voran kommen – Bewerbungstraining für Hochschulabsolventinnen

Ihre Stellensuche erleben viele Berufsanfängerinnen als eher unangenehm: Sie stehen auf dem Prüfstand und werden von ihnen unbekannten Menschen nicht nur im Hinblick auf ihr fachliches Wissen, sondern in ihrer gesamten Persönlichkeit begutachtet. Dieses Unbehagen verliert sich, wenn sie sich Ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten bewusst werden und diese sprachlich angemessen – mündlich wie schriftlich – ihrem Gegenüber vermitteln können.

Im Bewerbungstraining werden die folgenden Fragen beantwortet:

Positionsbestimmung: Was ist für mich Karriere? Was hat in meinem Berufsleben Priorität? Was sind meine Werte? Was sollte ich von potentiellen Arbeitgebern erwarten?
Selbstsicheres Auftreten: Welche Kompetenzen und Fähigkeiten bringe ich mit? Wie wirkt sich das von Frauen häufig erlebte Phänomen ‚gefühlte Hochstapelei‘ auf mein Verhalten aus? Wie kann ich Stimme und Körpersprache wirksam einsetzen?
Den richtigen Ton treffen: Was macht ein gutes Motivationsschreiben aus? Wie beantworte ich Standardfragen? Wie gehe ich mit unzulässigen, frauendiskriminierenden Fragen um?
Gehaltsverhandlung: Wie bestimme ich den Marktwert meiner Arbeitskraft? Mit welchen Verhandlungsstrategien komme ich zum Ziel?

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Bewerbungstraining.

Berufungstraining für Wissenschaftlerinnen

Aufgrund der Komplexität von Berufungsverfahren ist der Weg zur Professur sehr voraussetzungsvoll. Fachliche Exzellenz ist nicht der alleinige Garant für Erfolg. Zusätzlich sind umfangreiche Kenntnisse über rechtliche Grundlagen, formale Anforderungen und Abläufe, informelle Spielregeln, strukturelle Barrieren sowie ausgeprägte Soft Skills für Selbstpräsentation und Verhandlungsführung erforderlich. Diese Kenntnisse und diese Schlüsselkompetenzen werden im Training vermittelt, wobei die Teilnehmerinnen sowohl auf Berufungsverfahren an Universitäten, als auch an Fachhochschulen vorbereitet werden.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Berufungstraining.

Führungskräftetraining für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Diesem Führungskräftetraining liegt ein konstruktivistischer Ansatz zugrunde, um keine biologisierenden, heteronormativen Zuschreibungen im Sinne von „Frauen führen aufgrund ihrer stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen besser als Männer“ zu reproduzieren. Stattdessen werden die Organisationskultur und die (ungeschriebenen) Regeln guter Führung beleuchtet. Zudem entwickeln die Teilnehmerinnen eigene Vorstellungen von guter Führung und beschäftigen sich mit der Frage, wie sie diesem Selbstanspruch in ihrem Arbeitsalltag gerecht werden können. Nicht zuletzt eignen sie sich Handwerkszeug für den Führungsalltag an.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Führungskräftetraining.

Wissenschaft: Berufung & Beruf. Eine kreativ-schöpferische Auszeit für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Wer eine akademische Laufbahn einschlägt, entscheidet sich für ein Lebenskonzept, in dem die Arbeitsinhalte sehr stark mit der eigenen Person verbunden sind. Der Beruf ist Berufung. Auch der akademische Betrieb verlangt von allen, die in Forschung und Lehre erfolgreich sein wollen, sich konsequent der Wissenschaft zu verschreiben. Um langfristig motiviert und leistungsfähig zu bleiben, ist es jedoch erforderlich, sich diesen Anrufungen zeitweise zu entziehen und sich abzugrenzen. Das gilt insbesondere für jene, die Familienverantwortung tragen.

Der Workshop ermöglicht es den Teilnehmerinnen, sich für zwei Tage aus dem gewohnten Alltag herauszunehmen und innezuhalten, um sich der eigenen Werte, Ansprüche und Ziele zu versichern – als Richtschnur für spätere Entscheidungen, Schwerpunktsetzungen u.ä. Die Teilnehmerinnen tauschen sich darüber aus, wie es ihnen gelingen kann, am Eigenen festzuhalten und dieses zu verwirklichen. Letztendlich geht es darum, Wunsch und Wirklichkeit ein Stück näher zueinander zu bringen.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Workshop.

Empowerment-Workshop für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Da Frauen nach wie vor Männern in vielen Bereichen des Lebens, so auch in der Erwerbsarbeit, nicht gleichgestellt sind, sondern im Gegenteil mehr oder weniger subtil Abwertung oder gar Ausgrenzung erfahren können, ist die Selbstermächtigung eine wichtige gleichstellungspolitische Strategie. Dieser Workshop strebt das Empowerment der Teilnehmerinnen an, indem er ihre Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit stärkt. Jede Sequenz entfaltet auf ihre Art und Weise eine die Teilnehmerinnen unterstützende Wirkung. Durch die Kombination von Wissenserwerb, individueller und kollektiver Reflexion sowie das Durchspielen konkreter Situationen in geschütztem Rahmen wird gewährleistet, dass die Teilnehmerinnen das neu Gelernte in ihren eigenen Berufsalltag transferieren können.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Empowerment-Workshop.

Wie Organisationen ticken. Karrierestrategien für Akademikerinnen

„Als Frau fühle ich mich in meinem Arbeitsalltag nicht benachteiligt. Mache ich irgendetwas falsch?“ (aus einem Internet-Forum). „Bei gleicher Funktion und Tätigkeit verdienen Frauen im Durchschnitt 8% weniger als Männer“ (Statistisches Bundesamt). Zwei Perspektiven auf das gleiche Thema. Ein heiß umstrittenes Thema. Alle reden mit. Und halten sich für kompetent. Gefühltes Wissen – in anderen Zusammenhängen lässt man das nicht durchgehen. Deshalb: Nehmen wir sie intensiv unter die Lupe, die Situation für ambitionierte Frauen und Männer an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie in der Privatwirtschaft. Macht Geschlecht Karrieren? Wer wird wie gefördert? Warum steigen die einen auf und andere aus? Ein Crashkurs zu der Frage, wie Organisationen tatsächlich ticken – Organisationen, die von sich selbst behaupten, objektiv, konsequent und gerecht Bestenlese zu betreiben. Und überlegen wir uns, was das für die eigene Karriere bedeutet.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Karrieretraining: Neben dem Einstiegskurs kann auch ein Aufbaukurs gebucht werden.

Gekonnt ausbalanciert: Kooperation und Konkurrenz. Ein Workshop für Akademikerinnen

Frauen sind in der Ausgestaltung ihrer Arbeitsbeziehungen häufig eingeschränkt: Kooperation ist positiv, Konkurrenz hingegen negativ belegt. Viele Frauen scheuen sich eher vor Wettbewerbssituationen, als dass sie diese genießen oder gar suchen. In Ermangelung anderer Bilder adaptieren sie oft private und familiare Beziehungsmuster. Der Workshop öffnet einen Raum, um über die eigenen Erfahrungen nachzudenken und sich mit anderen auszutauschen.

Wir widmen uns verschiedenen Themenfeldern: geschlechtsspezifische Interaktion; verinnerlichte Glaubenssätze; eigene Werte und Normen zum Umgang mit anderen in Studium und Beruf und deren Umsetzung ins alltägliche Handeln; Vorbilder für Kooperation und Konkurrenz. Über allem steht die Frage nach dem Verhältnis von Selbstentfaltung und Selbstbegrenzung. Unser Augenmerk liegt auf der Langzeitwirkung einer Sozialisation in weiblich konnotierte sowie heteronormative Verhaltensweisen.